SCHWEIZ BZU USTER
Grundbildung

Kaufleute EFZ M-Profil


Die Ausbildung zur Kauffrau EFZ bzw. zum Kaufmann EFZ im M-Profil ist die erweiterte Grundbildung für anspruchsvolle kaufmännische Aufgaben. Lehrbegleitend wird die Berufsmaturitätsschule besucht, welche eine vertiefte schulische Ausbildung sowie eine erweiterte Allgemeinbildung ermöglicht.

KV-Lernende des M-Profils verfügen über besonders gute Voraussetzungen für zahlreiche anspruchsvolle Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im kaufmännischen Bereich. Am Ende der Ausbildung wird der Lehrabschluss mit der Berufsmaturität kombiniert – Ihr Türöffner für das Studium an einer Fachhochschule.

Voraussetzungen und Perspektiven

  • Voraussetzungen
    • Sie sind interessiert an einer interessanten Berufslehre und einer erweiterten schulischen Allgemeinbildung und wollen insgesamt mehr leisten.
    • Sie sind eine sehr gute Schülerin/ ein sehr guter Schüler der Sekundarschule – Stammklasse E sowie in Französisch und Mathematik idealerweise das höchste Niveau.
    • Sie möchten nach Ihrer Lehre ein praxisbezogenes Studium an einer Fachhochschule absolvieren und/oder eine höhere Fachprüfung ablegen.
    • Sie haben Freude am zwischenmenschlichen Kontakt.
    • Sie sind teamfähig.
    • Sie beherrschen das Tastaturschreiben im Zehnfinger-System (empfohlen).
  • Berufliche Perspektiven
    • Kaufleute EFZ sind in diversen Branchen tätig. Vom Einzelarbeitsplatz in kleineren Betrieben bis hin zum Grossraumbüro in einer Bank ist alles dabei. Nach Abschluss der Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis stehen Kaufleuten viele Weiterbildungsmöglichkeiten offen.
      • Fachhochschule, z.B. Bachelor of Science in Betriebsökonomie, Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen.
      • Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis, z.B. Fachmann/Fachfrau im Finanz- und Rechnungswesen, Marketingfachmann/-frau, HR-Fachmann/-frau, Treuhänder:in
      • Höhere Fachprüfung mit eidg. Diplom, z.B. Experte/Expertin in Rechnungslegung und Controlling, dipl. Marketingleiter:in, dipl. Leiter:in Human Resources, dipl. Aussenhandelsleiter:in, dipl. Immobilien-Treuhänder:in
      • Höhere Fachschule mit eidg. Diplom, z.B. dipl. Bankwirtschafter:in HF, dipl. Betriebswirtschafter:in HF, dipl. Versicherungswirtschafter:in HF
      • Ein Studium an der Hochschule, z.B. ETH, ist mit Berufsmaturität und einjähriger Passerelle ebenfalls möglich

Aufnahmeprüfung

  • Allgemeine Informationen
    • Schriftliche Aufnahmeprüfung in Deutsch (90‘, doppelt gewichtet), Französisch (30‘), Englisch (30‘) und Mathematik (90‘, doppelt gewichtet) – der Notendurchschnitt muss mind. 4.0 betragen.
    • Geprüft wird der Lernstoff der bis und mit Januar der 3. Sekundarklasse behandelt worden ist.
    • Die Aufnahmeprüfung findet jeweils im März statt – Anmeldeschluss bis im Februar.
    • Prüfungsfrei wird in die BMS aufgenommen, wer im Jahr des Eintritts oder im Vorjahr eine Aufnahmeprüfung an eine eidgenössisch anerkannte Mittelschule auf der Sekundarstufe II bestanden hat oder bereits Schüler/-in eines entsprechenden Ausbildungsgangs war.
  • Anmeldung

    Die Anmeldung ist ab 15. November möglich. Auch prüfungsfreie Kandidatinnen und Kandidaten müssen sich auf dieser Plattform anmelden.

    Bitte beachten Sie, dass dies keine Anmeldung zum Lehrgang ist, sondern nur für die Aufnahmeprüfung.

    Aufnahmeprüfung BM 1
    10. Februar 2022 Anmeldeschluss
    10. März 2022 Aufnahmeprüfung

     

     

Aufbau der Ausbildung

Lehrmittel & weitere Kosten

Für Lehrmittel ist für die 3-jährige Ausbildungsdauer mit Auslagen von insgesamt ca. CHF 1’650.00 zu rechnen. Kosten für die Anschaffung eines Laptops sind darin nicht enthalten. Eventuelle Reise-, Schul- und Unterkunftskosten bei den freiwilligen Sprachaufenthalten gehen zu Lasten der Teilnehmenden (ca. CHF 1’700.00 je Aufenthalt).
Sofern während der Lehrzeit Prüfungen zur Erlangung internationaler Sprachdiplome abgelegt werden, gehen die Prüfungskosten zu Lasten der Geprüften.

Promotion & Qualifikationsverfahren

Promotionsordnung

Die Promotion ins nächste Semester erfolgt definitiv, wenn der Durchschnitt der Zeugnisnoten mindestens 4.0 beträgt, höchstens zwei Zeugnisnoten ungenügend sind und die Differenz der ungenügenden Noten zur Note 4.0 gesamthaft den Wert von 2.0 nicht übersteigt.

Wer die Voraussetzungen für die definitive Promotion nicht erfüllt, wird provisorisch promoviert, jedoch nur einmal während der ganzen Ausbildung. Danach erfolgt zwangsläufig der Wechsel ins Profil E. Für die Berechnung des Durchschnitts zählen alle Berufsmaturitätsfächer im betreffenden Semester.

Promotions- und Qualifikationsverfahren

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Promotions- und Qualifikationsverfahren im Rahmen der Grundbildung.

Diese Seite teilen: