grundbildung_bm2_wirtschaft
Grundbildung

BM 2 Vollzeit und Teilzeit Typ Wirtschaft


Die BM 2 Typ Wirtschaft bereitet Berufsleute mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) auf ein Fachhochschul-Studium vor. Die BFSU bietet verschieden Bildungsgänge als Teilzeit- oder Vollzeitmodell mit oder ohne Blendet Learning an.

Legen Sie mit der Berufsmaturität den Grundstein für Ihre weitere berufliche Zukunft. Der Abschluss ermöglicht Ihnen den prüfungsfreien Einstieg in die Fachhochschule mit wirtschaftlicher Ausrichtung. Sie erlaubt aber auch den Zugang zu technischen und sozialen Fachhochschulen oder via Passerelle zur Universität.

 

Erfahren Sie mehr zum Informationsabend BM 2:

Prüfungsfreie Aufnahme

  • Kaufleute Profil E mit EFZ

    Prüfungsfreie Aufnahme in die BM 2 Typ Wirtschaft für Kaufleute Profil E mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ):

    • Der Durchschnitt aus den Fachnoten Deutsch, Englisch, Französisch, W&G I und W&G II muss mindestens 4.5 betragen.
    • Es müssen nicht alle Fachnoten genügend sein.

    Diese Regelung gilt ab Ausstellung des EFZ und für die zwei direkt anschliessenden Kalenderjahre. Wird der Notenschnitt von mindestens 4.5 nicht erreicht, muss die Aufnahmeprüfung absolviert werden.

  • Kaufleute Profil E im 5. Semester

    Prüfungsfreie Aufnahme in die BM 2 Typ Wirtschaft für Kaufleute Profil E im letzten Lehrjahr:

    • Der Durchschnitt aus den Zeugnisnoten des 5. Semesters in den Fächern Deutsch, Französisch, W&G (doppelt gewichtet) und der Fachnote Englisch (Vorabschluss) muss mindestens 4.5 betragen.
    • Es müssen nicht alle Noten genügend sein.

    Diese Regelung gilt, wenn direkt im Anschluss an die Lehre mit der BM 2 gestartet wird. Wird der Notenschnitt von mindestens 4.5 nicht erreicht, muss die Aufnahmeprüfung absolviert werden.

  • Detailhandelsfachleute

    Prüfungsfreie Aufnahme in die BM 2 Typ Wirtschaft für Detailhandelsfachleute mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis (EFZ) auf Antrag:

    • Die Durchschnittsnote im EFZ muss mindestens 4.8 betragen.
    • In den Sprachen Englisch und Französisch muss ein Nachweis (z.B. ein Sprachzertifikat) über das Niveau B1 (nach GER) erbracht werden.
    • Die Abschlussprüfung im Zertifikatskurs Betriebswirtschaft (mit Schwerpunkt Rechnungswesen) muss bestanden sein.

    Die Abteilungsleitung Berufsmaturität entscheidet über die prüfungsfreie Aufnahme auf Gesuch hin. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, muss die Aufnahmeprüfung absolviert werden.

Aufnahmeprüfung

  • Allgemeine Informationen

    Gelernte Berufsleute mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis, welche die Voraussetzungen für die prüfungsfreie Aufnahme nicht erfüllen, haben eine Aufnahmeprüfung abzulegen.

    Aufnahmeprüfung Mathematik

    Die Mathematikprüfung umfasst einen Teil. Dauer: 90 Minuten; Hilfsmittel: von der Bildungsdirektion zugelassene Taschenrechner.

    Aufnahmeprüfung Deutsch

    Die Deutschprüfung umfasst zwei Teile.

    Teil 1: Sprachbetrachtung und Textverständnis; Dauer: 45 Minuten; Hilfsmittel: keine

    Teil 2: Verfassen eines Textes; Dauer: 90 Minuten; Hilfsmittel: Rechtschreibewörterbuch (z.B. Duden «Rechtschreibung»).

    Bestehensnorm

    Die Aufnahme in die Berufsmaturitätsschule erfolgt, wenn eine Prüfungsnote von mindestens 4,25 erreicht wurde. Die Prüfungsnote wird auf zwei Dezimalstellen gerundet

    Eintritt

    Nach bestandener Prüfung erfolgt der Schuleintritt im anschliessenden oder dem darauffolgenden Schuljahr. Die Berufsmaturität kennt keine Probezeit.

     

    Weiterführende Links:

    Mathematik-Musterprüfungen mit Lösungen

    Deutsch-Musterprüfungen mit Lösungen

    Merkblatt zu den neuen Regeln für die Aufnahme in eine Maturitätsschule

    Berechnung der Gesamtnote der Zentralen Aufnahmeprüfung in eine Fachmittelschule oder
    in eine Berufsmaturitätsschule

    Prüfung, Ablauf, Hilfsmittel

    www.zh.ch/zap

     

    Die BFSU bietet auch BM-2-Vorbereitungskurse an:

     

  • Prüfungsanmeldung

    Die Anmeldung ist ab 1. Januar 2024 möglich.

    Bitte beachten Sie, dass dies keine Anmeldung zum Lehrgang ist, sondern nur für die Aufnahmeprüfung.

    Aufnahmeprüfung BM 2

    • Anmeldeschluss: Samstag, 10. Februar 2024
    • Aufnahmeprüfung: Samstag, 16. März 2024

     

    Anmeldegebühr
    Die Anmeldegebühr beträgt CHF 50.00. Nach Abschluss der Anmeldung kann die Gebühr nicht erstattet werden, unabhängig davon, ob die Aufnahmeprüfung abgelegt wurde oder nicht. Anmeldungen für den prüfungsfreien Übertritt sind kostenlos.

     

    Eintrittstermin nach bestandener Aufnahmeprüfung
    Nach bestandener Prüfung erfolgt der Schuleintritt im anschliessenden oder dem darauf folgenden Schuljahr.

     

Lehrgangsanmeldung

Die Anmeldung erfolgt in zwei Schritten, unabhängig davon ob Sie prüfungsfrei zugelassen werden oder die Aufnahmeprüfung absolvieren möchten.

Kosten

  • Schulgeld

    Der Lehrgang ist für Personen kostenlos, deren amtlicher Wohnsitz in den beiden Jahren vor Ausbildungsbeginn im Kanton Zürich lag. Wer im gleichen Zeitraum nicht lückenlos im Kanton Zürich wohnhaft war, muss vorgängig beim Wohnortskanton eine Kostengutsprache beantragen. Sofern der Wohnortskanton keine Kostengutsprache erteilt, fallen Lehrgangskosten von ca. CHF 17’000.00 an.

  • Lehrmittel und weitere Kosten

    Für Lehrmittel ist mit einmaligen Auslagen von rund CHF 1’100.00 zu rechnen. Kosten für die Anschaffung eines Laptops sind darin nicht enthalten.

    Während der Dauer des Bildungsgangs können Ausgaben für freiwillige Projektreisen und freiwillige Sprachaufenthalte hinzukommen. Das Kostendach freiwilliger Sprachaufenthalte liegt bei ca. CHF 2’000.00 pro Aufenthalt. Die Kosten von freiwilligen Projektreisen können variieren, da das Programm pro Klasse individuell gestaltet wird.

    Falls während des Bildungsgangs Prüfungen zur Erlangung internationaler Sprachdiplome abgelegt werden, gehen die Prüfungskosten zu Lasten der Geprüften.

     

Fächer

  • Inhalte

    Deutsch
    Im Vordergrund stehen der Umgang mit Texten, ihre literaturgeschichtliche Einordnung und ihre gattungsspezifischen Eigenheiten. Mehr Sicherheit in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation sowie die Reflexion über die Sprache sind weitere Ziele des Deutschunterrichts.

    Fremdsprachen
    In den Fremdsprachen werden alle vier Grundfertigkeiten – Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – trainiert. Im Hinblick auf die Abschlussprüfungen werden insbesondere der Umgang mit Texten aus Zeitschriften und Magazinen, die Eigenproduktion von Texten sowie die Fähigkeit, anspruchsvollere Gespräche zu führen, geschult. Zur Prüfungsvorbereitung gehören individuelle Lektüren. Abschluss auf Niveau B2 nach GER.

    Wirtschaftsfächer (FRW, W&R)
    In den Wirtschaftsfächern werden verschiedene Themen aus den Bereichen Betriebs- und Rechtskunde, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsgeografie sowie Rechnungswesen vertieft bzw. eingeführt (z. B. Mittelflussrechnung).

    Mathematik
    Die Mathematik beschäftigt sich mit dem Lösen von Gleichungs- und Ungleichungs-Systemen, der linearen Optimierung, dem Arbeiten mit Potenzen und Wurzeln sowie Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Finanzmathematik. Die Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden müssen Problemstellungen aus dem wirtschaftlichen Bereich mit Hilfe der Mathematik lösen können.

    Geschichte und Politik (G&P)
    In der Geschichte wird hauptsächlich auf das 19. und 20. Jahrhundert eingegan­gen. Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden sollen wichtige Ereignisse sowie kulturelle und geistige Strömungen in ihren Zusammenhängen erkennen und deren Auswirkungen auf die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklung beurteilen können.

    Technik und Umwelt (T&U)
    In diesem Fachbereich werden grundlegende ökologische, wirtschaftsgeografische und politische Fragen interdisziplinär und aktualitätsbezogen bearbeitet.

  • Lehrplan

    Lehrpläne sind eine Grundlage zielorientierter Unterrichtsgestaltung. Der kantonale Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität gibt Antwort, was Studierende am Ende des Bildungsgangs können müssen, um erfolgreich eine weiterführende Ausbildung zu absolvieren, insbesondere ein Studium an einer Fachhochschule.

     

     

  • Lektionentafeln

    Aus der Lektionentafel ersehen Sie die Verteilung der Lektionen.

     

     

Umgang mit Absenzen und Dispensationen Disziplinarreglement

  • Umgang mit Absenzen
    • Im Unterricht der Berufsmaturität ist Präsenzpflicht (Ausnahme: Distanzlernanteil des Bildungsgangs BM2GO).
    • Als Absenzen gelten das Fernbleiben vom Unterricht, das Zuspätkommen und das vorzeitige Verlassen des Unterrichts. Zum Unterricht gehören die obligatorischen und die von den Studierenden gewählten Fächer sowie die übrigen obligatorischen Schulveranstaltungen.
    • Vorgehen bei Abwesenheiten (nicht-voraussehbare Abwesenheiten: z.B. Krankheit oder Unfall)
      • Bei Krankheit oder Unfall ist umgehend die Klassenlehrperson schriftlich zu informieren.
      • Die Fachlehrperson trägt die Absenzen im Absenzentool ein. Diese gelten als unentschuldigt.
      • Die Studierenden können Absenzen durch ärztliche Zeugnisse innert 7 Tagen entschuldigen.
      • Die Klassenlehrperson prüft das ärztliche Zeugnis und trägt die Absenz als entschuldigt im Absenzentool ein.
      • Eine Häufung von Absenzen entspricht 3 Absenzen im gleichen Fach oder 16
        Absenzen über alle Fächer hinweg in einem Semester (als eine Absenz gilt ein Lektionenblock).
      • Eine Häufungen von unentschuldigten Absenzen hat entsprechende Konsequenzen gemäss Absenzreglement BM 2 zur Folge.

     

  • Dispensationen
    • Für alle voraussehbaren Absenzen muss bei der zuständigen Abteilungsleitung frühzeitig ein schriftliches Dispensationsgesuch unter Angabe des Grundes eingereicht werden. Dazu ist das Formular „Dispensationsgesuch BM 2“ zu verwenden, welches im QDMS abgelegt ist.
    • Die Abteilungsleitung kommuniziert den Studierenden den Entscheid per Mail, das Formular geht an das Sekretariat zur Erfassung der Entschuldigung (Kopie an Klassenlehrperson).
    • Nicht rechtzeitig eingereichte oder abgelehnte Dispensationsgesuche gelten als
      unentschuldigte Absenz.
    • Finden während Abwesenheiten Tests oder andere notenrelevante Leistungsnachweise statt, nehmen die Studierenden mit den Fachlehrpersonen im Voraus Kontakt auf und vereinbaren, wann und in welcher Form verpasste Leistungsnachweise nachträglich erbracht werden.

     

Qualifikation & Perspektiven

  • Promotionsverfahren

    Für die Aufnahme ins nächste Semester ist ein Notendurchschnitt von 4.0 über alle Fächer (ausser IDAF und IDPA) erforderlich und es dürfen höchstens zwei Noten ungenügend sein, wobei die Abweichung dieser ungenügenden Noten zur Note 4.0 insgesamt den Wert von 2.0 Notenpunkten nicht übersteigen darf. Wer eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, scheidet aus dem Lehrgang aus.

     

  • Notenrechner
  • Berufsmaturitätsprüfungen

    Weitere Informationen zu den Abschlussprüfungen finden Sie hier.

     

  • Berufliche Perspektiven

    Der Abschluss ermöglicht Ihnen den prüfungsfreien Einstieg in die Fachhochschule mit wirtschaftlicher Ausrichtung. Sie erlaubt aber auch den Zugang zu technischen und sozialen Fachhochschulen oder via Passerelle zur Universität.

BM-2-Bildungsgänge an der BFSU

  • BM 2 Vollzeit Typ Wirtschaft

    Zielgruppe: Wer den Fokus voll und ganz auf die BM-2-Ausbildung legen kann und innerhalb eines Jahres die Hochschulreife erlangen möchte, ist in der BM 2 Vollzeit genau richtig! Wir empfehlen neben dem Bildungsgang keiner weiteren Beschäftigung nachzugehen.

    Dauer: 1 Jahr (2 Semester Vollzeitstudium)

    Unterrichtstage: 4 Tage Präsenzunterricht pro Woche (Montag bis und mit Donnerstag)

    Unterrichtszeit: 07.40 Uhr bis 17.25 Uhr

    Lektionen pro Woche: 36 Lektionen Präsenzunterricht

  • BM2Go Typ Wirtschaft

    Zielgruppe: Wer Interesse daran hat und in der Lage ist, die Verantwortung für das eigene Lernen selbst in die Hand zu nehmen, ist in der BM2GO richtig! Zudem ist es von Vorteil, wenn man digital versiert ist, da viele Inhalte über e-Learning erarbeitet werden.

    Dauer: 1 Jahr (2 Semester Vollzeitstudium)

    Unterrichtstage: 3 Tage Präsenzunterricht pro Woche (Montag bis und mit Mittwoch)

    Unterrichtszeit Präsenzunterricht: 07.40 Uhr bis 17.25 Uhr

    Lektionen pro Woche: 27 Lektionen Präsenzunterricht 9 Lektionen begleitetes selbstorganisiertes Lernen

     

  • BM 2 Teilzeit Typ Wirtschaft

    Zielgruppe: Wer Interesse Arbeit und Schule unter einen Hut bringen möchte, ist in der BM 2 Teilzeit richtig! Wir empfehlen neben dem Bildungsgang maximale einer Beschäftigung im Umfang von 50 % bis 60 % nachzugehen.

    Dauer: 2 Jahre (4 Semester berufsbegleitend)

    Unterrichtstage: 2 Tage Präsenzunterricht pro Woche (Montag und Dienstag)

    Unterrichtszeit: 07.40 Uhr bis 17.25 Uhr

    Lektionen pro Woche: 18 Lektionen Präsenzunterricht

Repetition an der BFSU

Wenn es nicht geklappt hat, lassen Sie sich nicht entmutigen. Wir unterstützen Sie. Nehmen Sie mit der Abteilungsleitungsleitung Wirtschaft vor Beginn des Schuljahres Kontakt auf, um die Optionen zu besprechen: Berufsmaturität Wirtschaft: valentin.boehm@bzu.ch

Diese Seite teilen: