Inside BFSU, Loft School
Inside BFSU, Loft School
Inspirierender Besuch in der Loft School BFS Uster
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Bildungsdirektorin Dr. Silvia Steiner im grössten Schulzimmer der Schweiz

Am Dienstag, 19. März 2024, durften wir in unserer innovativen Bildungseinrichtung im Zellwegerpark Uster Regierungsrätin und Bildungsdirektorin Dr. Silvia Steiner, die stellvertretende Generalsekretärin der Bildungsdirektion, Yvonne Leibundgut, den Amtschef des Mittelschul- und Berufsbildungsamts, Dr. Niklaus Schatzmann und den Leiter der Berufsschulen, Prof. Dr. Markus Zwyssig sowie weitere Gäste, unter anderem Stadt- und Kantonsrätin Karin Fehr Thoma, begrüssen.

Auf eine kurze Einführung von Rektor Otto Schlosser folgte ein Rundgang durch die über 1000 Quadratmeter grosse Lernlandschaft, die in verschiedene Zonen unterteilt ist. Nenad Gavrilovic, Lehrperson für Mathematik, und Jessica Togni, Lehrperson für Französisch, führten die Anwesenden während des laufenden Unterrichts durch die Loft School. Sie wurden von einigen Lernenden und Studierenden unterschiedlicher Lehrjahre und der Berufsmaturität begleitet, die ihre Lernerfahrungen aus der Loft School teilten.

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Als Bildungsdirektorin Silvia Steiner unsere Lernenden fragte, in welcher Büroumgebung sie arbeiten, antworteten viele: «Grossraumbüro, ähnlich wie hier.» Genau dies ist das Ziel der Loft School: eine Umgebung anzubieten, die dem Arbeitsalltag möglichst nahekommt. Die neuartige Lernraumgestaltung unterstützt die Schwerpunktsetzung der KV-Reform auf Gruppenarbeit, Projektarbeit und selbstorganisiertes Lernen. So bereitet sie die Lernenden aktiv auf ihren Berufsalltag vor.

Weitere Fragen zum Unterricht in der Loft School betrafen den Einfluss des offenen Raums auf die Unterrichtstätigkeit der Lehrpersonen, ihre Lehrmethoden und die Akustik. Der langjährige Mathematiklehrer Nenad Gavrilovic berichtete, dass er dem Ganzen anfangs sehr kritisch gegenübergestanden sei. Schnell habe er aber erkannt, wie die Raumgestaltung mit den flexibel anpassbaren Lernzonen die durch die KV-Reform in den Fokus gerückte Handlungskompetenz begünstige. Denn es werde auch Platz für Gruppenarbeiten und selbstorganisiertes Lernen angeboten. Ausserdem ermögliche der offene Raum einen regen Austausch zwischen den Lehrpersonen, sodass sie voneinander profitieren könnten. In Bezug auf die Hintergrundgeräusche gaben Lehrpersonen und Lernende an, die mobilen Akustikwände würden einen Grossteil davon schlucken. Überdies hätten alle schnell gelernt, Rücksicht aufeinander zu nehmen und sich gegenseitig darauf hinzuweisen, wenn es zu laut werde. Auf diese Weise würden nicht nur ihre fachlichen und organisatorischen, sondern auch sozialen Fähigkeiten gefördert.

Bildungsdirektorin Silvia Steiner bilanzierte: «Ich finde es ein super Experiment, das wirklich die Ideen, die heutzutage zu bestimmten Schultypen und Schulräumen angedacht werden, durchdenkt und umsetzt. Super, dass man dies hier ausprobiert hat». Die Begeisterung aller Beteiligten scheint auch auf die Bildungsdirektion übergesprungen zu sein.

Die Loft School ist eine Vorreiterin in der schweizerischen Bildungslandschaft und wird weiterhin neue Wege gehen, um die nächste Generation von Lernenden bestmöglich zu unterstützen.

Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und hoffen, dass wir interessante und spannende Denkanstösse weitergeben konnten.

 

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